Also ein Shop alleine nützt ja nicht viel. Man muss ihn auch bekannt machen. Dazu kann man Flyer verteilen oder Werbung schalten. Im Netz gibt es auch die Möglichkeit, seine Artikel in sog. Showrooms vorzustellen. Einen sehr schönen hat Mlle A. jetzt aufgetan:


»Unter dem Motto “think big, shop small” fungiert Cosa Verde als ein Showcase für Indie Designer, die bereits e-Commerce betreiben und Verkäufe abwickeln können, und die vor allen Dingen “eco conscious” sowie “environmentally friendly” produzieren.«
Das alleine ist schon eine Meldung wert gewesen, aber ich muss hinzufügen, dass ich ein grosses Stück meiner knappen Zeit verbraten habe, in dem ich das CosaVerde-Blog durchgestöbert habe, in dem ausser Shopvorstellungen eine Reihe interessanter Artikel zu finden sind. Hübsch ist zB die Serie mit Farbpaletten der Woche, hier »tuesday palette: bottle green and brights«
Und wie das so ist, haben sie dort auch jede Menge Links auf andere Seiten. So zB die BIZTIPS vom modishblog oder den Design-Schwamm: http://www.designspongeonline.com, der so nette Rubriken hat wie den Design-Städteführer (Berlin gibt es noch nicht, vielleicht hat ja einer von Euch Lust, einen zu schreiben?) oder Vorher-Nachher:


»Kunst kommt von Können«, heisst es. Also ist alles, was man machen kann auch Kunst, oder?
Der künstlerische Aspekt ist bei dieser selbstgestrickten Garderobe jedenfalls nicht zu übersehen. Zumal jeder öffentliche Auftritt mit den bei izismile.com vorgestellten Kleidungsstücken in jedem Fall als Aktionskunst gelten muss! (gefunden bei BoingBoing) Oh, und: Nicht zu 100% SafeForWork…!
Wo wir also mal wieder beim Thema Handgemachtes wären, möchte ich kurz auf zwei Blogs hinweisen, die es erst vor kurzer Zeit auf meinen Schirm geschafft haben:
hobbynomics.de sind Anreas Becker und Olaf Karsten und schreiben über Artist Basteln Berlin Bloglovin CoWorking Danny Roberts Design Etsy Frühling Gründung Hand-Werk Handarbeit Künstler Kalender Kalifornien Lesehefte Made in Germany Mutmachertag Rechtsform Roterfaden Selbstversuch Sinn Taschenbegleiter Unternehmen Wirtschaft, so zB kürzlich über eine interessante »Open Design«-Initiative
und auch total schön und nützlich: lovely werkstattbuch von Christian Mühleis. und hier auch die tagliste: Buchbinden cOOkbOOk craft diy Drucken Einführung Elektro Glühbirne Kaleidoskop Kinderstunde Kochen Konstruktion Kronleuchter Kunst LKW-Plane recyceln Regal Rezepte Schallplatte schlüsselbrett Schneemann schnitzen Schreibtischlampe Spaß Spielen Spray Stehlampe Stempel streetart T-Shirt Teig Ue-man Umhängetasche video werkstattbuch Zine. Mein Lieblingsartikel in letzter Zeit war (logisch…) ein dekorativer Kronleuchter…




Seufz. Einer der Gründe, warum hier nicht so viel gebloggt wurde, ist, dass ich nicht in der Stadt war. Sondern im Süden. Und auf dem Weg sah ich direkt an der Autobahn etwas, was ich so noch nicht kannte. Eine sogenannte »Outlet City«. Ja, ich weiss inzwischen, dass es sowas auch hierzulande gibt, aber zu Ostern war mir das noch fremd.
Outlet Cities sind der konsequente Versuch, »Markenbewusstsein« und Schnäppchenmentalität unter einen Hut zu kriegen. Dazu baut man auf der grünen Wiese eine Art Pseudo-Altstadt, so dass der Besucher das Gefühl haben soll, durch reale Einkaufsstrassen zu flanieren, gleichzeitig werden die Anlagen für die Anbieter so effizient wie möglich gestaltet (Infrastruktur/Logistik/etc). Der Autobahnanschluss versteht sich von selbst.
Na, und ich hab mir dieses Ding in Kroatien mal angeguckt:
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