
Wann ist der beste Zeitpunkt, Kindern Typographie nahezubringen? Natürlich wenn sie anfangen, sich überhaupt für Buchstaben zu ineressieren. Action Types (leider mit Flash-Alarm…) ist ein Studentenprojekt das genau darauf abzielt. Die Spiel-Formen zeigen von jeder Seite einen Buchstaben in jeweils einem anderen Schriftschnitt. Bis hierhin könnte man das auch mit stinknormalen Bauklötzen schaffen, aber richtig interessant wird es ja dann, wenn man die Objekte leicht dreht. Es entstehen völlig neue Formen, die aber leicht immer noch denselben Buchstaben darstellen können:

Ich finds schick!
Vielen Dank mal wieder an SWISS-MISS für diesen Fund.
February 23, 2009: LEKKA!
oh wie schön: »space invader«-pralinen!

»Törtchen Törtchen« ist eine kleine Konditorei-Kette aus Köln,
die sich für ein »Unternehmens-blog« entschieden hat.
Na, und das ist richtig nett geworden!
- Der Stil ist nicht so Marketing-verschwurbelt (hier
kocht bäckt konditort bloggt der Chef)
- Die Inhalte sind wertvoll (Das Schokotortenrezept probier ich sicher demnächst mal aus!)
- Es sieht sehr ordentlich aus (Kein Wunder, Cheffe ist ursprünglich GrafikDesigner)
- getwittert wird auch, und zwar eigenhändig und bullshit-frei
- Und vor Allem: Wer auf die Idee kommt, Space-Invader-Pralinen herzustellen, hat bei mir schon mal nen fetten Bonus!
nur die URLs sehen ein bisschen ulkig aus, der Artikel zur Ladengeschichte sieht so aus:
http://test.lvps87-230-93-32.dedicated.hosteurope.de/?p=286
Das kann man irgendwann noch ändern, hoffe ich.
der Tipp kam übrigens von der reizenden Ms.Shoppingverse…
[NACHTRAG] seine space-invaders-pralinen könnte man dann mit einem whisky on the rocks geniessen, (merci mr. nerdcore)
Bei jeriko stiess ich auf diese putzige idee:

Ein aus einer leeren Klorolle gebastelter Kabelaufbewahrer. Nett.
Durchaus bloggenswert, auch wenn mir die gedankliche Kombination der Wörter »selbstgemacht«
und »Klorolle« ja nicht ohne Grund suspekt ist.
Spannend fand ich aber die Quelle: Jeriko schrieb, er hätte es von »Apartment Therapy«,
aber wenn man dem Link folgte landete man auf einer Seite namens unplggd.com. Nanu?
Apartment Therapy ist das »Mutterschiff« für mehrere Websites:
Nun, ich bin kein Branding-Experte und habe keine Ahnung, ob das ein cleveres Konzept ist,
aber mich hat das irgendwie irritiert. Und wenn so etwas passiert, dass aus Blogs heraus
quasi auf die falsche seite gelinkt wird, dann hat man aus Marketingsicht wohl noch was zu tun.
Gehäkelte Klorollen gibt es dort jedenfalls weit und breit nicht.
Dafür gibt es reichlich Anregungen/Inspirationen/Tipps zum Gestalten der eigenen 4 Wände
und im Grunde handelt es sich um eine etwas interessantere online-Version von »Schöner Wohnen«
(was vielleicht daran liegt, dass es etwas geekiger ist).
In meine Bookmarks hat es die Seite geschafft.
Und dieses Paar aus England ist darin richtig gut. Wir stellen vor: DUOTARD! (vorsicht: myspace-seite!)

via URBANOUTFITTERS

WIR wissen das natürlich schon längst. Über einen tweet von balancedcrafts stiess ich heute auf:
Craftastrophe
These craftastrophes aren’t necessarily bad crafts, many are well made and have taken the crafter a lot of time and energy to create; this site’s goal is to showcase those crafts that are funny, weird, strange and make us laugh. We mean no harm and can honestly say that there have been sales for some sellers on various sites due to their craft being featured on this site! We merely want to share the laughs and enjoy the talents of many. Talents which neither of us have.
Und das ist wirklich sowas von lustig/schön/ulkig/eigenartig hier zB:
10 Beispiele für »NEEEEE, deine Handarbeiten sind nicht gruselig, nein!«
Ich habe eine Schwäche für Lampen, das könnte inzwischen bekannt sein. Am liebsten sind mir die, die man sich selbst zusammenbasteln kann, und das folgende Modell stellt technisch glaube ich keine grosse Herausforderung dar. Die Frage stellt sich aber, ob die Materialien in erforderlicher Anzahl im Haushalt vorhanden sind.

Zur Machbarkeit noch: Ich vermute jedenfalls, dass die Einzelteile nicht auch mit Spannung versorgt werden müssen, dass würde wahrscheinlich im angeschalteten Zustand ganz schön Lärm machen (… aber sicher ganz witzig aussehen)
gefunden bei NERDCORE, Noch nicht gefunden bei der Zeit, bei der es auch schon interessante Lampen zu sehen gab…
February 16, 2009: BRAINZ!
Und da wir gerade bei T-Shirts sind: Die gibt es bei ShopWindoz natürlich auch, und zwar Hunderte davon. Eines möchte ich hier trotzdem hervorheben, zumal es von einem unserer ältesten Shops auf der Plattform ist:

(more…)
Glenn Jones ist Graphikdesigner und Illustrator aus Auckland, Neuseeland. ‘GLENN’ aus ‘NZ’ = GLENNZ
ist sein Pseudonym auf Threadless.com (das ist eine T-Shirt-bude wie Spreadshirt, wahrscheinlich sogar das Vorbild dafür). Inzwischen verwendet er »GLENNZ« als Marke und hat seine eigene Domain, unter der er zB T-Shirts mit seinen Motiven vertreibt, die eine eigene Art von Humor auszeichnet:


Irgendwie steckt er auch mir den Leuten von despair.com zusammen, die mit ihren Anti-Motivationsmotiven schon eine gewisse Berühmtheit haben. T-Shirts gibt es da jedenfalls auch:

gefunden übrigens im thinkdesignblog, was ich ebenfalls erst kürzlich auf einen tweet hin abonniert habe. A propos: ShopWindoz twittert auch, hatte ich das schon erwähnt?
… und warum nicht gleich im Blog? Wo ich doch gerade keine Haftnotizen zur Hand habe …

Eine nette Lampe aus haushaltsüblichen Notizzetteln. Ich finds toll!
gefunden mal wieder bei MAKE, die noch ein paar andere Verwendungen für die Zettel haben.
[Nachtrag 090215]
tssss. ich könnte schon wieder einen schönen Lampenfund bekannt geben, aber ich häng das jetzt mal nur an diesen Artikel dran, statt einen Neuen draus zu machen. Wenn ich auch sagen muss, TECHNABOB sieht so aus, als ob man es auch abonnieren sollte, weswegen man doch mehr schreiben müsste, was wiederum einen neuen Eintrag rechtfertigen würde, aber nun hab ich hier schon mal angefangen und nun will ich den Absatz nicht gleich wieder hin und her kopieren, daher … äh.
…
punkt.
Das mit den Worten, das ist nicht immer so einfach. Bei uns im Bücherregal steht »Das große Webbuch« und ich denke immer es hätte mit dem »Web« zu tun und nicht mit weben. Unter Applikationen verstehe ich zuerst Software und dann Stickerei und mein Nachbar der Doktor versteht wieder was anderes…
Hier geht es darum, wie ich ein Motiv auf eine Textilie bekomme. Damals™ hatte mir Oma noch das Vereinslogo auf die Jacke gestickt (Ich hätte ja lieber den offiziellen Aufnäher gehabt, aber naja), heutzutage ist die Technik da auch nicht stehengeblieben:
Gizmodo hatte das schon vor einigen Wochen, aber ich hatte bis heute keine Zeit mir das anzuschauen. Anscheinend kann diese Maschine alles was man möchte (Und einiges was man nicht möchte sicher auch) … Der Bildschirm rechts ist natürlich nicht nur ein Display sondern ein Touchscreen, d.h. je nach aktueller Einstellung finden sich hier die unterschiedlichsten Bedienelemente. Ob das einfach zu bedienen ist, darf bezweifelt werden, aber wenn das Ergebnis gut ist und der Aufwand gering, würde es sich ja lohnen die Zeit zu investieren, bis man es beherrscht. Glaube ich. Hier würden mich wirklich Berichte von Menschen interessieren, die sich so ein Ding kaufen. Aber noch scheint das Gerät nicht mal in den USA erhältlich zu sein, und bevor man sich hierzulande darüber Gedanken macht, gibt es sicher ein paar User-reviews.
Viel spannender finde ich persönlich ja immer noch das Drucken. Siebdruck ist keine Hexerei und inzwischen gibt es ja auch hier bereits Geräte, die einem den Vorgang so weit wie möglich erleichtern wollen. Das neuste dieser Geräte heisst Yudu (http://www.whatdoyudu.com/) und an dieser Stelle übergebe ich an Mlle A. die in Ihrem Blog »Handmade 2.0« nicht nur darüber schreibt sondern auch Tipps gibt, wo man das klassische Siebdrucken lernen kann.
Halt! Auf den Siebdruckkurs im Drucksalon wollen wir doch selbst auch noch hinweisen, immerhin sind unsere bezaubernden Shopkeeperinnen Frau smil und Frau berlinillustrated daran beteiligt!
